-
Leistungssport
+
Teambewerbe & Turniere
-
Breitensport
+
Die ÖTV-TennisweltTrendsport im ÖTVKidstennis
-
Ausbildung
+
-
Services
+
Spieler & Vereine
-
Über uns
+
Das ist der ÖTVInklusion im ÖTVKontakt aufnehmen
Hammerlos: KURIER Austria Davis Cup Team fordert Spanien
Der Spieltermin für diese Viertelfinalpartie in der SuperTennis Arena BolognaFiere wird erst festgelegt.
Mit dem beeindruckenden 3:1-Heimerfolg im Wiener Athletiksport Club über Belgien vom letzten Wochenende hat das KURIER Austria Davis Cup Team sensationell zum zweiten Mal in Folge die Qualifikation für die Davis Cup by Generali Final 8 geschafft. Jetzt kennt Österreichs Herrennationalmannschaft beim Finalturnier, das vom 24. bis 29. November in Bologna veranstaltet wird, auch ihren ersten Gegner im Viertelfinale. Die erfolgreiche Auswahl von ÖTV-Sportdirektor und -Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer hat sogleich eine Hammeraufgabe vor sich und trifft im Kampf um einen Platz im Halbfinale auf Spanien, das an Nummer zwei gesetzt ist. Das hat die am Dienstag zu Mittag im Austragungsort Bologna durchgeführte Auslosung ergeben. Drei der vier Viertelfinalspieltermine werden erst festgelegt. Bisher ist nur klar, dass die ÖTV-Herren am Dienstag, 24. November, um 16:00 Uhr, oder am Donnerstag, 26. November, um 10:00 Uhr oder um 17:00 Uhr spielen werden. Einzig die Hausherren können schon planen, denn der dreifache Titelverteidiger Italien spielt definitiv am Mittwoch, 25. November, um 16:00 Uhr gegen Südkorea. Der Gewinner dieser Begegnung trifft anschließend auf die viertgereihten Tschechen oder auf Kanada, während Spanien oder Österreich in weiterer Folge auf das drittgelistete Deutschland oder auf Großbritannien prallt.
Österreich hat im Davis Cup by Generali in den letzten drei Jahren lediglich eine einzige Niederlage kassiert: im Viertelfinale des letztjährigen Finalturniers gegen Seriensieger Italien. Durch die anhaltende Erfolgswelle, auf welcher die ÖTV-Herren seit einiger Zeit schwimmen, verbesserten sich diese im Nationenranking vom Montag um weitere drei Positionen auf Platz sechs und nehmen damit ihre bisher beste Klassierung in der bis 3. Dezember 2001 zurückreichenden Ranglistenhistorie ein. Dennoch ging es sich mit einer Setzung beim Finalturnier knapp nicht aus – und so war klar, dass die Viertelfinalpartie gleich einen echten Kracher mit sich bringen würde. Geworden ist es also Spanien, die Nummer zwei des Nationenrankings. Die Iberer, die vom Ex-Weltranglistendritten David Ferrer als Kapitän angeführt werden, qualifizierten sich durch ein hochsouveränes 4:0 in Chile für Bologna und traten dabei in den beiden Einzelpartien des ersten Tages mit den Shootingstars Rafael Jódar Camacho (ATP 14) und Daniel Mérida Aguilar (ATP 41) an. Die Spanier hätten freilich auch noch Superstar Carlos Alcaraz Garfia (ATP 3) oder Alejandro Davidovich Fokina (ATP 29) in der Hinterhand. Im Head-to-head liegt Österreich zwar 3:2 voran, das letzte Duell datiert aber aus dem Jahre 2012 (4:1 für Spanien im Viertelfinale in Marina d’Or).
Stimmen aus dem ÖTV
Richard Grasl (ÖTV-Präsident): „Spanien ist richtiger Brocken, aber auch gegen Belgien hat man gesehen, dass im Davis Cup alles möglich ist. Wir hoffen, dass uns viele Fans nach Bologna begleiten und arbeiten schon an einer Fanreise.“
Jürgen Melzer (ÖTV-Sportdirektor und -Davis-Cup-Kapitän): „Es hängt viel davon ab, wer bei Spanien im Team stehen wird. Wenn Alcaraz und Jódar spielen sollten, ist das eine Hammeraufgabe. Wenn wie zuletzt in Chile Jódar und Mérida, dann sind wir zwar auch Außenseiter, aber ich glaube, unser Team hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es über sich hinauswachsen kann. Das muss es gegen Spanien auch. Das ist eine extrem schwierige Aufgabe – aber es gibt dort nur schwierige, selbst wenn man gesetzt ist. Wir werden es angehen wie auch sonst immer: Wir werden uns so gut wie möglich vorbereiten, schauen, wer vor Ort ist und spielen könnte, und dann unser Bestes geben. Vor allem Jurij (Rodionov; Anmerkung) hat dort letztes Jahr wirklich gut gespielt. Die Bedingungen haben ihm getaugt, und bei Best of Three ist vieles drinnen.“
Thomas Schweda (ÖTV-Geschäftsführer Wirtschaft): „Ich freue mich über dieses sensationelle Los – und bin nochmal umso mehr stolz auf unser KURIER Austria Davis Cup Team, dass wir als Österreich es zum zweiten Mal in Folge zum Finalturnier der besten Acht der Welt geschafft haben und überhaupt gegen solche Topnationen antreten dürfen und werden. Das ist eine große Ehre, und wir sind alle schon voller Vorfreude, in Bologna dabei zu sein.“
Top-Themen der Redaktion
Altersklasse
Spielbericht
Einzel
Doppel
Bemerkung:
Bemerkungen des Gruppenleiters: