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Generali Open Kitzbühel: Kopp und Rodionov kämpfen um Hauptbewerb
Mit Sandro Kopp und Jurij Rodionov wahrten zwei Österreicher die Chance auf den Einzug ins Hauptfeld des Generali Open Kitzbühel. Der Tiroler Lokalmatador aus Kramsach zog ebenso wie zuvor der Niederösterreicher in die zweite und entscheidende Runde der Qualifikation ein.
Der zweitgesetzte Rodionov (ATP 143) setzte sich zum Auftakt der Vorausscheidung für das ATP-250-Turnier gegen den als Alternate ins Feld gerückten Russen Andrey Chepelev (ATP 353) klar mit 6:2, 6:2 durch. „Für mich war es wichtig, von Anfang an da zu sein. Zu Beginn war ich ziemlich nervös, im Laufe des Matches habe ich mich aber immer wohler gefühlt“, erklärte der 27-Jährige nach seinem souveränen Sieg. Sein Gegner habe sich mit den schnellen Bedingungen in der Kitzbüheler Höhenlage sichtlich schwergetan. „Ich habe gewonnen und stehe in der zweiten Qualifikationsrunde – das ist alles, was zählt.“
Auch Kopp ist weiterhin im Rennen um das in Nähe gerückte erste Kitzbühel-Hauptfeld seiner Karriere. Der Kramsacher (ATP 291) setzte sich gegen den achtgereihten, französischen Ex-Weltranglisten-36. Pierre-Hugues Herbert (ATP 247), der im Herrendoppel bereits alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen hat (insgesamt fünf Titel), mit 6:4, 6:4 durch. Auch eine kurze Regenunterbrechung brachte den 26-Jährigen nicht aus dem Rhythmus. Am Sonntag kämpft er gegen den Schweizer Kilian Feldbausch (ATP 262) um den Einzug in den Main Draw. „Es war ein enges Spiel. Gott sei Dank habe ich im ersten und zweiten Satz jeweils recht früh das Break geschafft. Trotz der schwierigen Verhältnisse am Ende war es bis zum Schluss eine wirklich solide Partie von mir. Ich fühle mich gut und hoffe, dass ich morgen wieder so spielen kann. Die Vorfreude ist groß. Ich habe ein gutes Match gespielt, und alles ist so aufgegangen, wie ich es mir vorgenommen habe. Morgen muss ich noch einen drauflegen, aber es wird sicher ein gutes Match“, so Kopp.
Die weiteren zwei Österreicher im Qualifikationsraster, die beide eine Wildcard erhalten hatten, sind hingegen ausgeschieden. Der Oberösterreicher Nico Hipfl vom Kitzbüheler Tennisclub (ATP 915) unterlag dem sechstgesetzten Italiener Lorenzo Giustino (ATP 196) mit 2:6, 4:6. Mit exakt demselben Ergebnis hatte zuvor der Tiroler Lokalmatador Niklas Waldner (ATP 1254) gegen den siebtgereihten, serbischen Ex-Weltranglisten-27. Laslo Djere (ATP 220) das Nachsehen.
Qualifikationsfinale und Österreicherinnen-Showdown bei den Damen
Der Sonntag bietet – neben dem Herren-Qualifikationsfinale und dem rein österreichischen Damenfinale des WTA-125-Challengers zwischen Sinja Kraus und Julia Grabher – erneut ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet unter anderem der beliebte Hubers Weißwurst-Frühschoppen. Ein weiteres Highlight ist das Public Viewing des Fußball-WM-Finales auf dem Veranstaltungsgelände.
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