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Generali Open: Bublik startet als Favorit
Turnierfavorit Alexander Bublik startet mit einem Freilos in das Generali Open Kitzbühel 2026. Die drei im Hauptfeld vertretenen Lokalmatadore haben bei der Auslosung am Samstag unterschiedlich schwierige Aufgaben erwischt.
Während Vizestaatsmeister Joel Schwärzler (ATP 171) auf einen Qualifikanten treffen wird, muss Staatsmeister Lukas Neumayer (ATP 162; erst am Freitag mit der letzten Wildcard ausgestattet) gleich zum Auftakt gegen den Deutschen Yannick Hanfmann (ATP 51) ran – und damit gegen einen Kitzbühel-Kenner und -Könner, als ehemaliger Finalist (2020) und zweifacher Halbfinalist (2022, 2024). „Gegen einen Kitzbühel- und Höhenspezialist, das wird nicht ganz einfach für Lukas“, wusste auch Turnierdirektor Alexander Antonitsch.
Ofner mit offener Rechnung
Sebastian Ofner bestreitet sein Erstrundenmatch gegen Alex Molcan, und zwar mit einer offenen Rechnung. 2023 verlor der Steirer (ATP 125) das bisher einzige Duell gegen den Slowaken (ATP 101) im Achtelfinale von Kitzbühel. In der zweiten Runde könnte dann der Deutsche Daniel Altmaier (ATP 60) oder der siebtgesetzte Belgier Raphael Collignon (ATP 42) warten, beide zuletzt mit aufsteigender Form. Collignon erreichte in dieser Woche in Gstaad das Semifinale. „Für die Österreicher hätte es einfacher kommen können, aber das Feld ist ja noch immer extrem dicht“, erklärte Antonitsch.
Neben Altmaier und Hanfmann ist mit Wimbledon-Viertelfinalist Jan Lennard Struff noch ein dritter Deutscher im 28 Spieler umfassenden Draw. Die Nummer sechs der Setzliste (ATP 41) trifft in der ersten Runde auf den Kasachen Aleksandr Shevchenko (ATP 100) und hat damit keine leichte Aufgabe vor sich: „Struff zählt hier mit der Form von Wimbledon und auf unserer Höhenlage zu den Geheimfavoriten. Shevchenko steht ebenfalls im Semifinale von Gstaad. Das wird also spannend“, so Antonitsch. Der Turnierdirektor freute sich außerdem auf ein argentinisches Kräftemessen in der ersten Runde, wenn Ruud- und Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerúndolo (ATP 45), ebenfalls Semifinalist von Gstaad, und Routinier Marco Trungelliti (ATP 99) aufeinandertreffen.
Bublik, Vacherot, Rinderknech und Etcheverry mit Freilosen
Die vier Topgesetzten im Raster werden mit einem Freilos in der ersten Runde versehen. Oben im Tableau: Titelverteidiger Alexander Bublik aus Kasachstan (Nummer elf der Welt). Nummer zwei des Turniers ist Valentin Vacherot, 21. der Weltrangliste. Vacherot könnte es mit dem Franzosen Quentin Halys (ATP 90) zu tun bekommen, der in Gstaad Bublik bezwingen konnte. Vacherots Cousin Arthur Rinderknech (ATP 28) ist die Nummer drei des Turniers und wird bei seinem Auftakt auf einen ehemaligen Kitzbühel-Champion treffen: Sebastián Báez aus Argentinien (ATP 56) oder Miomir Kecmanović aus Serbien (ATP 59). Kitzbühel-Liebhaber Tomás Martín Etcheverry komplettiert das Top-Vier-Quartett als Nummer 30 der Welt, der Argentinier spielt in Runde zwei gegen Schwärzler oder einen Qualifikanten.
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