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Mérida Aguilar gewinnt Red Bull BassLine 2026
Sechs Top-Spieler, DJ-Beats, ein Gewinner: Daniel Mérida Aguilar feierte seinen Premierenerfolg bei Red Bull BassLine, das durch Dominic Thiems neue Regel „Domi’s Double“ noch mehr Spektakel war. Der Spanier spielte beim innovativen Tiebreak-Turnier in der Wiener Stadthalle groß auf und setzte sich in einem packenden Finale gegen den Tschechen Jakub Mensík durch.
Wer am Freitagabend nicht live mit von der Partie war, hat definitiv ein echtes Tennishighlight versäumt. Red Bull BassLine begeisterte bei seiner sechsten Ausgabe in Wien und der weltweit insgesamt zehnten Ausgabe mit Weltklassetennis. Denn das Event bricht mit vielen alten Regeln traditioneller Tennisturniere und verpasst der Sportart so einen ganz neuen Anstrich. Beflügelt durch DJ In-Style und moderiert durch Ex-Tennisstar Barbara Schett-Eagle und Stefan Steinacher, feierten die Fans eine große Tennisparty und feuerten die internationalen Tennisstars Matteo Berrettini, Jakub Mensík, Grigor Dimitrov, Learner Tien, Daniel Mérida Aguilar und Lokalmatador Jurij Rodionov lautstark an. Am Ende jubelte der 22-jährige Spanier Mérida Aguilar über den Triumph bei seiner Premiere bei Red Bull BassLine und setzte sich im packenden Finale in vier Sätzen mit 1:5, 5:3, 5:2, 5:4 durch.
Mérida Aguilar im Finale nicht zu stoppen
Ein spektakuläres Endspiel, hochklassige Ballwechsel und Standing Ovations in der Wiener Stadthalle: Mérida Aguilar krönte sich zum Sieger von Red Bull BassLine 2026. Das Finale stand ganz im Zeichen der neuen Tennisgeneration. Der 21-jährige Tscheche Mensík gegen den 22-jährigen Mérida Aguilar, zwei Shootingstars der ATP-Tour, die die Tennisszene in Zukunft prägen könnten. Mérida Aguilar gab zwar den ersten Satz klar ab, bewies aber danach seinen Ehrgeiz, um den Titel bei Red Bull BassLine zu gewinnen. Mensík versuchte dagegenzuhalten und konnte im vierten Satz sogar zwei Matchbälle abwehren. Doch am Ende war der Iberer an diesem Abend nicht zu schlagen und holte mit dem 5:4 im vierten Satz den entscheidenden Punkt.
Seine einzige Niederlage hatte Mérida Aguilar in einer hochspannenden Gruppenphase mit 1:2 in Sätzen gegen Rodionov hinnehmen müssen, über einen Entscheidungspunkt bei 4:4 im dritten Durchgang. Doch Österreichs Davis-Cup-Held schaffte durch seine anschließende 0:2-Niederlage gegen Tien nicht den Aufstieg ins Endspiel. Diesen sicherte sich in einer Konstellation, in der alle drei Spieler in Gruppe Blau bei je einem Sieg und einer Niederlage hielten, Mérida Aguilar mit dem besten Satzverhältnis. In Gruppe Rot hielten Mensík, Dimitrov und Berrettini ebenfalls alle bei je einem Sieg und einer Niederlage sowie zudem bei 3:3 in Sätzen – hier gab gar erst das Punkteverhältnis den Ausschlag zugunsten von Mensík.
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