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Ofner und Rodionov greifen nach ATP-Challenger-Titeln

Der Steirer steht in Zadar und der Niederösterreicher als Titelverteidiger in Biel im Finale.
Verfasst von: Manuel Wachta, 25.03.2023
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Sebastian Ofner

Während es bei Dominic Thiem momentan nicht so recht nach Wunsch läuft, zeigen sich seine rot-weiß-roten Verfolger in der Weltrangliste auf der zweiten Leistungsebene des Herrentennis derzeit von ihrer allerbesten Seite. So haben mit Sebastian Ofner und Jurij Rodionov in dieser Woche gleich zwei Österreicher die Chance auf einen ATP-Challenger-Titel. Ersterer hat am heutigen Samstag zu Mittag das Endspiel beim ATP-75-Sandplatz-Challenger in Zadar erreicht, Letzterer ist beim ATP-100-Hartplatz-Challenger in Biel nur noch einen Schritt von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt.

Ofner mit drittem Saisonfinale – aller guten Dinge sind drei?

Der viertgesetzte Ofner (ATP 137) feierte an der dalmatinischen Küste in Kroatien nach zwei Dreisatz-Erfolgen zu Beginn nunmehr seinen zweiten Zweisatz-Sieg am Stück. Der Steirer zwang den fünftgereihten, aufstrebenden Italiener Flavio Cobolli (ATP 177) nach 1:43-stündigem Kampf mit 7:5, 7:5 in die Knie. Dabei setzte der 26-Jährige gesamt fünf Serviceverlusten stolze sieben Breaks entgegen – alleine fünf davon im ersten Satz, der nicht weniger als neun Aufschlagverluste bei zwölf Games sah. Die Partie begann gleich mit sechs Breaks nacheinander, Ofner holte dreimal einen Breakrückstand sofort wieder auf, verspielte daraufhin eine 5:3-Führung, schnappte sich jedoch zu null erneut Cobollis Aufschlagspiel zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang musste er eine schnelle 3:0- und 4:1-Führung zwar hergeben, konnte aber bei 5:5 zwei Breakmöglichkeiten abwehren und schlug anschließend neuerlich im zwölften Game als Rückschläger zu.

Für Ofner ist dies schon das dritte Saisonfinale nach Teneriffa im Jänner und Antalya im März. Die ersten beiden hat er verloren, nun bietet sich ihm also die nächste Chance auf seinen vierten ATP-Challenger-Erfolg nach Astana 2018, Puerto Vallarta 2019 und Prag 2022. Sein Gegner ist am Sonntag ab 12:00 Uhr MESZ der Italiener Alessandro Giannessi (ATP 261). Gegen den Linkshänder hat er bereits dreimal gespielt, die letzten zwei Duelle dabei beide im Vorjahr gewonnen. Schon jetzt sind Ofner indes 50 ATP-Zähler sicher, mit denen er sein bisheriges Career High von Position 126 im Ranking am 3. April verbessern könnte, im Liveranking liegt er derzeit auf Platz 121. Ein Finaltriumph könnte ihm bis zu Rang 113 einbringen, lediglich noch acht Punkte hinter Österreichs Nummer eins Thiem. Außerdem bietet sich ihm in der kommenden Woche die nächste Gelegenheit, um weiter Punkte zu sammeln: Ofner geht beim ATP-125-Sandplatz-Challenger in Sanremo (Italien) an den Start, wo er gegen den Franzosen Manuel Guinard (ATP 221) eröffnen wird.

Rodionov: „Biel scheint ein guter Ort für mich zu sein“

In der zehntgrößten Stadt der Schweiz erreichte Rodionov hingegen zum ersten Mal seit seinem Heimtriumph beim ATP-100-Challenger von Mauthausen im Mai 2022 wieder ein Finale. Dem zweitgesetzten Niederösterreicher (ATP 131) gelang mit einem 6:3, 7:5 über den in Deutschland geborenen Libanesen Benjamin Hassan (ATP 325) bereits sein dritter Zweisatz-Sieg im Turnierverlauf, im vierten Match. Er entschied damit auch den zweiten Vergleich der beiden nach jenem in Tulln im September 2022 (7:6 (5), 6:4) für sich. In Biel gab primär den Ausschlag, dass Rodionov alle vier Breakmöglichkeiten gegen sich in der Partie zunichtemachen konnte. Im sechsten Game breakte er seinerseits Hassan bereits das erste Mal und sorgte so für die Vorentscheidung im ersten Satz, musste einzig beim Ausservieren einen Breakball abwehren. Im zweiten Durchgang konnte er bei 1:2 gleich dreimal gerade noch seinen Aufschlag verteidigen, ließ bei 4:4 zuerst eine Breakchance aus, machte schließlich aber mit dem Break zu null zum 6:5 ernst.

Rodionov gab sich dieses Mal beim Ausservieren keinerlei Blöße mehr und erhält hiermit die Gelegenheit zu seinem sechsten ATP-Challenger-Coup nach Almaty 2018, Dallas und Morelos 2020 sowie Biel und Mauthausen 2022. „Eine, finde ich, solide Leistung heute!“, schrieb er anschließend auf seiner offiziellen facebook-Fanseite. „Ich habe die Chancen nutzen können, die mir geboten worden und bin superhappy mit meinem ersten Finale seit langem! Biel scheint ein guter Ort für mich zu sein.“ Rodionov hat damit mittlerweile 60 der 80 Vorjahrespunkte erfolgreich verteidigt, denn im letzten Jahr hatte das Turnier noch in einer niedrigeren Challenger-Kategorie stattgefunden. Ein Finalerfolg würde ihm in dieser Woche also gar ein Plus von 20 Zählern einbringen. Sein Gegner ist am Sonntag ab 14:00 Uhr wie im Fall von Ofner ein Linkshänder-Kollege: Der viertgereihte Brite Liam Broady (ATP 161), der in Runde zwei Rodionovs Landsmann Maximilian Neuchrist 6:4, 7:5 besiegt hatte. Ein Sieg brächte Rodionov im Liveranking Position 125, fünf Ränge hinter seiner bisherigen Bestklassierung. Doch auch er kann in der kommenden Turnierwoche wieder punkten: Er ist beim ATP-100-Hartplatz-Challenger in Lille, Frankreich, ebenfalls an zwei gesetzt und wird gegen den Australier Li Tu (ATP 229) starten.

Hier alle Ergebnisse des ATP-75-Challengers in Zadar.

Hier alle Ergebnisse des ATP-100-Challengers in Biel.

Hier alle Auslosungen des ATP-125-Challengers in Sanremo.

Hier alle Auslosungen des ATP-100-Challengers in Lille.

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