Österreichischer Tennisverband launcht neues Kinder- und Jugendschutzkonzept
Ob bei klaren Governance- und Compliance-Strukturen oder anderen Konzepten: Der Österreichische Tennisverband nimmt in vielen wichtigen Themen eine Vorreiterrolle unter den Sportfachverbänden ein. Jetzt besitzt der ÖTV auch ein eigenes Kinder- und Jugendschutzkonzept für den österreichischen Tennissport. Nach einer sehr intensiven Arbeitszeit von ca. zwölf Monaten wurde dieses vor kurzem fertiggestellt – angetrieben durch die Projektleiterin Marion Maruska (ÖTV-Sportkoordinatorin, -Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin und -Jugendreferentin) und in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden.
Der ÖTV hat im Zuge dessen auch ein eigenes Safeguarding-Team eingeführt, welches bei Problemen oder Vorfällen in den Bereichen Kinder- und Jugendschutz jederzeit zur Verfügung steht. Das Kinder- und Jugendschutzkonzept wird künftig laufend adaptiert und überarbeitet. Die Umsetzung von diesem umfasst drei Ebenen: jene innerhalb des ÖTV in der Geschäftsstelle und im Trainingsbetrieb, jene in den Landesverbänden und jene bei österreichischen Tennisvereinen und Tennisturnierveranstalter:innen, die sich an dem Konzept zu orientieren haben.
ÖTV-Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Schweda zeigte sich „sehr froh darüber, dass wir dieses Kinder- und Jugendschutzkonzept nunmehr abgeschlossen haben. Gerade in Zeiten wie diesen sieht man schließlich immer wieder, wie wichtig ein solches Konzept ist.“ ÖTV-Projektleiterin und -Jugendreferentin Maruska sah das ganz ähnlich: „Ich halte es in der heutigen Zeit für sehr wichtig, diesem Thema eine besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.“ Diesem Bedarf wird der Österreichische Tennisverband zukünftig noch stärker als bisher gerecht.