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„Alles hat ineinandergegriffen“: Hochzufriedene ÖTV-Bilanz nach Damen-Turnierserie

Elke Romauch, Marion Maruska und Jürgen Melzer sind einig: Die Carinthian Ladies Lake’s Trophy war ein voller Erfolg.
Verfasst von: Manuel Wachta, 27.06.2022
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Veranstalterin Julia Adlbrecht, Sinja Kraus, ÖTV-Vizepräsidentin Elke Romauch

Vergangene Woche ist die erstmalig ausgetragene Carinthian Ladies Lake’s Trophy mit dem finalen Turnier in der Werzer Arena in Pörtschach zu Ende gegangen. In vier direkt aufeinanderfolgenden Wochen haben sich exzellente Spielerinnen der ITF-Profitour aus aller Welt im schönen Kärnten in Seenähe gematcht. Unmittelbar davor war außerdem ein W25- und M15-Event (25.000 US-Dollar Preisgeld bei den Damen, 15.000 US-Dollar bei den Herren) in Warmbad Villach zur Austragung gekommen, das jedoch noch nicht zur neuen Damen-Turnierserie gezählt hatte. Diese hatte bei ihren vier Stationen mit einem stolzen Gesamtpreisgeld von genau 125.000 US-Dollar gelockt, sollte einerseits den örtlichen Tourismus in einer recht schwierigen Zeit (Vorsaison, Corona-Problematik) ankurbeln, andererseits die österreichischen Spielerinnen unterstützen.

Romauch: „Genau das gebracht, was wir uns erhofft hatten und der Sinn war“

Von „fünf absolut unbeschreiblichen Wochen“ hat man seitens des Turnierleitungsduos Gernot Dreier und Julia Adlbrecht gesprochen. Und auch die Bilanz des Österreichischen Tennisverbands zu der Premiere fällt höchst positiv aus: „Im Endeffekt hat es genau das gebracht, was wir uns erhofft hatten und der Sinn war: Den einheimischen Spielerinnen die Möglichkeit und Plattform zu geben, um WTA-Punkte und Matchpraxis zu sammeln – ohne viel Wegzeiten“, erklärte ÖTV-Vizepräsidentin Elke Romauch, die in den insgesamt fünf Wochen zweimal pro Turnier höchstpersönlich vor Ort war, sich dabei selbst ihr Bild gemacht und viele sehr wichtige Gespräche geführt hatte, um mit großem persönlichem Einsatz der Eventserie zu einem gelungenen Startschuss zu verhelfen und beim allseits erhofften Aufschwung im österreichischen Damentennis mitanzupacken.

Einer der großen Vorteile der neuen Turnierserie bestand darin, dass alle vier Turniere in einem Umkreis von ca. 70 Kilometern stattfanden. Die Reisestrapazen fielen aus diesem Grund weitgehend aus, die Planbarkeit und die Konzentration auf die sportliche Leistung und Regeneration war für die Teilnehmerinnen somit eine Leichtigkeit. „Das ist auch von allen Spielerinnen total positiv aufgenommen worden – auch von den ausländischen“, so Romauch. Diese Vorteile, die angenehme Atmosphäre und die prachtvolle Umgebung der Kärntner Seen zogen auch viele attraktive Spielerinnen an – zumal man nach dem W15-Event zum Auftakt in Annenheim dort noch ein W25-Turnier bzw. in Pörtschach ein W60- und W25-Turnier ansetzte, also auch höherwertige internationale Veranstaltungen. Vor allem das W60-Event brachte ein gutes Teilnehmerinnenfeld, niemand Geringerer als die zweimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Laura Siegemund aus Deutschland sicherte sich hier und auch schon in der Woche zuvor in Annenheim den Titel.

Maruska: „Alles getan, dass sich alle Spielerinnen sehr wohl fühlen“

„Es war sportlich und vom Zeit- und Kostenaufwand her optimiert, alles top organisiert, und auch das Wetter hat mitgespielt“, resümierte Romauch erfreut. „Auch in Annenheim hat der Veranstalter, mit Andreas Antonitsch und seinem Team, eine super Atmosphäre geschaffen: professionell und zugleich auch familiär, detailverliebt, mit ein paar kleinen Aufmerksamkeiten für die Spielerinnen, sogar einer eigenen Player’s Lounge und einem einfach rundum stimmigen Gesamtpaket. Beim Turnier und auf dem Tennisplatz selbst hat eine echte Wohlfühlatmosphäre geherrscht, sodass die Spielerinnen sicherlich gerne wiederkommen.“ Die letzten zwei Turniere in Pörtschach standen dem freilich um nichts nach. „Die Kärntner Turnierserie war generell sehr gut organisiert, und Turnierdirektorin Julia Adlbrecht hat gemeinsam mit Gernot Dreier alles getan, dass sich alle Spielerinnen sehr wohl fühlen“, befand auch die ÖTV-Sportkoordinatorin und -Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska, die selbst gleichfalls mehrfach vor Ort war. „Sportlich haben es unsere Spielerinnen sehr gut genützt. Vor allem Sinja Kraus konnte sich durch ihre so tollen Leistungen in Kärnten im WTA-Ranking stark verbessern.“

ÖTV-Sportdirektor und -Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer ließ sich beim Abschlussevent ebenfalls blicken und zeigte sich mit seinen Eindrücken zufrieden: „Es war generell eine super Turnierserie, vor allem für die Österreicherinnen erfolgreich. Sinja Kraus hat – mit dem Event im Vorfeld in Warmbad Villach – zwei Turniere gewonnen, wir hatten endlich mal wieder ein W60-Turnier in Österreich. Das kann man also definitiv als Erfolg werten. Ich habe dort auch mit unseren Billie-Jean-King-Cup-Damen ein wenig plaudern können, es freuen sich alle schon aufs Play-off im November. Gefreut hat mich auch, dass Alina Michalitsch beim letzten Turnier ein Match im Hauptbewerb gewonnen hat, das habe ich gesehen, und es war echt lässig, wie sie da gefightet hat.“ Fazit: „Ich finde es sehr gut, dass wir solch eine neue Turnierserie haben, und ich glaube, dass das sehr wichtig fürs Damentennis ist.“

Vier Seen: Turnierserie soll 2023 sogar ausgeweitet werden

Abgesehen von den ÖTV-Granden war auch Ex-Profispielerin Petra Russegger in Kärnten im Einsatz. Die Tirolerin hielt wie berichtet am 11. Juni in der Werzer Arena am schönen Wörthersee als die Vortragende und Leiterin des ÖTV-Trainerinnen-Damenprojekts einen Workshop speziell für Trainerinnen ab. Kein Zufall, eignete sich die Damen-Turnierserie doch als idealer Standort, um an den zuletzt gefallenen Startschuss zum Projekt Ladies in Tennis anzuknüpfen – eine der fünf Säulen des Gesamtprojekts Ladies in Action, das der ÖTV in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport gemeinsam auf den Weg gebracht hat. „Und alles ist ausgerichtet auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr“, freute sich Romauch. „Die Turnierserie soll gar auf zwei weitere Seen ausgeweitet werden. Das Bundesministerium unterstützt weiter das Großprojekt mit seinen einzelnen Teilprojekten. Allgemein hat bei der neuen Turnierserie die Verschränkung von Sport, Wirtschaft und Politik super geklappt, alles hat da wirklich ineinandergegriffen. Alle haben hierbei an einem Strang gezogen, das Land Kärnten, die Gemeinde Pörtschach so wie die Gemeinde Treffen in Annenheim. Wichtig war auch die Unterstützung von Alexander Antonitsch bei der Pressekonferenz zur Präsentation und der Ausrichtung der Turnierserie im heurigen und nächsten Jahr. Darüber hinaus haben wir auch auf der ÖTV-Website all die Wochen ausführlich über die Turniere berichtet.“

Das tolle allseitige Miteinander habe „nicht nur den Spielerinnen und Turnieren geholfen, erfolgreich zu sein, sondern diesen auch in der Region eine richtig hohe Wertschätzung gebracht. Es waren dementsprechend auch bei den Siegerehrungen bei allen Turnieren wichtige politische Vertreter anwesend“, so Romauch, die sich überzeugt davon zeigte, dass auch das Projekt Ladies in Action als Aufhänger die geplante Ausweitung auf vier Seen im nächsten Jahr tragen kann. „Getragen wird diese natürlich auch von Erfolgen unserer Spielerinnen wie Sinja Kraus, die diese Möglichkeit wirklich gut nutzen konnte“, befand Romauch, die guter Dinge ist: „Diese Erfolgsstory wird weitergehen, aufbauend auf toller, professioneller Umsetzung und Bündelung aller Kräfte.“ Veranstalter Dreier versicherte bereits, 2023 mindestens für dieselbe Dotation der Turnierserie mitsorgen zu wollen – und schloss auch eine weitere Preisgeldanhebung keineswegs aus.

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