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ITF Sharm El Sheikh: Perelygina ist „der Knopf aufgegangen”

Die ÖTV-Vertragsspielerin triumphiert in Ägypten zum ersten Mal bei einem internationalen Damenturnier.
Verfasst von: Manuel Wachta, 09.02.2026

Bei ihrer zweiten Finalteilnahme nach Shymkent (Kasachstan) im April 2025 hat es jetzt geklappt: Ekaterina Perelygina hat sich zum ersten Mal in ihrer jungen Karriere bei einer internationalen Damenveranstaltung in die Siegerinnenliste eingetragen. Die 19-Jährige hat am Sonntag am Vormittag das ITF-W15-Hartplatzturnier in Sharm El Sheikh für sich entscheiden können. Die achtgereihte ÖTV-Zukunftshoffnung (WTA 632) besiegte in dem ägyptischen Tourismuszentrum nacheinander die russische Wildcard-Spielerin Ekaterina Kuznetsova (WTA -) mit 6:3, 6:4, dann die Französin Sophia Biolay (WTA 743) mit 7:6 (0), 6:1, im Viertelfinale die viertgesetzte Chinesin Yufei Ren (WTA 480) durch deren Aufgabe bei 1:6, 6:3, 4:0 und Vorteil für Perelygina. Den Titellauf beschloss sie mit einem 6:2, 7:6 (5) über die einheimische Wildcard-Inhaberin Nada Fouad (WTA 962) und einem 6:4, 2:6, 6:4 über die Russin Alina Tikhonova (WTA –), die ebenfalls eine Freikarte erhalten hatte.  Perelygina wird hiermit erstmals unter die Top 600 der Welt einziehen und ihr bisheriges Career High von Platz 606 voraussichtlich um knappe 50 Positionen verbessern. Bei den Herren schnitt aus rot-weiß-roter Sicht Maximilian Neuchrist im parallel ausgetragenen ITF-M15-Event am besten ab und schied nach einem Achtelfinalerfolg über Landsmann Niklas Waldner im Viertelfinale aus, im Doppel mit Nico Hipfl im Halbfinale.

Perelygina war beim ITF-W50-Turnier von Monastir (Tunesien) mit einer knappen 6:7-(6),-3:6-Qualifikationsauftaktniederlage gegen die French-Open-Semifinalistin von 2022, die Italienerin Martina Trevisan, in die neue Saison gestartet. Danach war sie nach Sharm El Sheikh weitergereist, wo in der ersten Woche noch im Viertelfinale Endstation gewesen war. „Da hat sie’s gegen sich selbst verloren, hat im Viertelfinale einfach zu viel riskiert, und das ist nicht ganz aufgegangen. Diesmal hat sie eigentlich keine so gute Auslosung gehabt, hat in der zweiten Runde eine gute Gegnerin gehabt, die schon drei ITF-Turniere gewonnen hat, auch im Viertelfinale mit Ren eine richtig gute, junge Spielerin eliminiert. Ihre Gegnerin hat bei 4:0 im dritten Satz und Vorteil für ‚Kate’ Krämpfe gehabt. Das war eine richtige Schlacht, die hat nicht mehr gehen können und hat deswegen aufgegeben. ‚Kate’ hat sich aber einfach von Partie zu Partie gesteigert und das Turnier am Ende des Tages verdient gewonnen“, freute sich ÖTV-/ÖLSZ-Coach Lukas Jastraunig, der die ÖTV-Vertragsspielerin vor Ort betreute. Im Endspiel lag Perelygina bereits 0:2 im dritten Satz zurück. „Aber sie hat dann super weitergefightet, hat nochmal um eine Spur mehr Risiko genommen. Sie hat das im Endeffekt selbst und verdient gewonnen. Unser ganzes Team freut sich für sie, dass die harte Arbeit Früchte trägt – und wir hoffen natürlich, dass es so weitergeht“, so Ex-ATP-Profi Jastraunig.

„Ihre Leistungskurve geht eigentlich stetig nach oben“

Für den Niederösterreicher kam der Erfolg seines Schützlings nicht überraschend. „Denn ihre Leistungskurve geht, seit ihrem Bänderriss im Juni, eigentlich stetig nach oben. Vor allem im September und im Oktober waren die Leistungen schon deutlich besser. Sie hat die wichtigen Partien da nicht gewonnen, eigentlich nur gegen gute Leute verloren, aber relativ wenig Selbstvertrauen aus ihren Niederlagen mitnehmen können. Wir haben dann einen längeren Aufbau gemacht – Ende des alten Jahres und Anfang des neuen Jahres. Der war sehr hart für sie, und sie ist da wirklich über ihre Grenzen gegangen, hat super gekämpft, jeden Tag hart gearbeitet.“ Das mache sich nun bezahlt. Ein entscheidender Fortschritt offenbarte sich aber dennoch bei einer Niederlage: „Der Knopf ist ihr, meiner Meinung nach, im Match gegen Trevisan aufgegangen. Aus der Partie hat sie extrem viel gelernt und mitgenommen, dass sie auch wirklich gegen solche Leute mitspielen kann.“ Ihr hohes Potenzial schöpfte Österreichs Billie-Jean-King-Cup-Teamspielerin schließlich dieser Tage erneut aus. Das macht Mut für die nächsten Auftritte.

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